Apr 19 2012

Sending out an SOS

Es ist wieder soweit: Am 30.4. wird allerorts in den Mai getanzt und auch in diesem Jahr darf sich das Ruhrgebiet über einen Event der Extraklasse freuen.

Die legendäre Euromayday findet 2012 in Bochum statt und zeigt mit dem  Motto “Made in Common” eine schöne Möglichkeit gemeinsam ein erstklassiges Programm abseits von Kommerz und reiner Konsumoptimierung aufzuziehen.

Alle die jetzt schon einen Blick auf das Line-Up und das Programm werfen möchten, sei ein Besuch der frisch aktualisierten Homepage zur Euromayday 2012 empfohlen.

Die Route und die musizierenden DJ-Profis können hier eingesehen werden.

Wir freuen uns drauf und wünschen allen Teilnehmenden viel Spaß!

Euromayday 2012 - Plakat


Apr 9 2012

Zur Downloadbegrenzung in Wohnheimen

Es hat sich viel getan in den letzten Tagen und Wochen. Und während sich der neu gewählte Minderheiten-AStA im Studierendenhaus einrichtet, laufen Gespräche mit Initiativen und Fachschaften, um sicherzustellen, dass eine bunte Szene mit kulturellen und sozialen Projekten gewährleistet bleibt. Die kritische Berichterstattung des neuen AStAs kann u.a. auf der Homepage “www.astawatch-rub.de” verfolgt werden.

Unabhängig von den Geschehnissen um den AStA herum haben wir eine andere Baustelle erfolgreich in Angriff genommen:

Die Studierenden, in die den Wohnheimen des AKAFÖ leben, werden es sicher kennen: Das Download-Limit. Man schaut ein paar HD-Videos auf YouTube, hört etwas Internet-Radio und am nächsten Tag prangt eine Fehlermeldung im Browserfenster, dass die Download-Beschränkungen überschritten wurde und der Internetzugang für deine Login-ID gesperrt sei.

2003 wurden der Sperrmechanismus eingeführt, damals noch mit einer Kappungsgrenze von einem Gigabyte. Später wurde das Kontigent auf 700 Megabyte pro Tag gesenkt. Die Internetnutzung hat sich jedoch in den vergangenen 9 Jahren massiv verändert. In Zeiten des Web 2.0 ist so eine Begrenzung für viele Studierende nicht hinnehmbar. Aus diesem Grund haben wir uns mit dem Geschäftsführer des AKAFÖs zusammengesetzt und beratschlagt, wie dieses Problem beseitigt werden kann. Und tatsächlich soll auf unsere Nachfragen hin bald die zulässige Downloadrate nach oben korrigiert und auf ein vertretbares Limit angepasst werden. Es müssen lediglich noch Gespräche mit dem Netzbetreiber geführt werden, aber die Anpassung ist derzeit auf einem guten Weg.

Für alle, die es aber gar nicht mehr abwarten wollen und die sich in die bunte Welt der Einsen und Nullen wagen möchten:

Wir haben zwei Möglichkeiten gefunden, das Downloadlimit mit technischen und legalen Mitteln zu umgehen!

Den Ruhr-Uni-Proxy nutzen

Da  nur der direkte Internet-Verkehr in die Berechnung des Download-Limits einfließt, gibt es eine Möglichkeit, einer Sperrung zu entgehen: Wird der Proxy-Server des Rechenzentrums genutzt, so gilt der Internet-Verkehr als indirekt und es wird nichts vom Download-Kontigent verbraucht.

Wie ihr den Proxy einrichtet, erfahrt ihr auf der Seite des Rechenzentrums.

Ubuntu Linux über die Ruhr-Uni-Server updaten
Wenn ihr eurer Ubuntu-Betriebssystem aktualisiert, werden die Updates standardmäßig von den Ubuntu-Servern heruntergeladen. Aber auch die Ruhr-Uni bietet die Updates auf ihren Servern an. Da die Updates also internen Netz der Uni heruntergeladen werden, geht dies einerseits schneller, andererseits verbraucht ihr kein Downloadvolumen.

Anleitung:
- Öffne ein Terminal (ALT+F2 drücken und „gnome-terminal“ eingeben)
- Um die Datei herunterzuladen, gibt einfach folgendes ein:
wget http://swib.bplaced.net/rubuntu-mirror.py
- Anschließend Datei ausführbar machen:
chmod +x rubuntu-mirror.py
- Skript mit Admin-Rechten starten:
sudo ./rubuntu-mirror.py
- Anweisungen folgen :)

Auch das Updaten von Debian Linux über die Uni-Server ist möglich.

Wir hoffen, dass euch diese Tipps helfen und freuen uns bereits jetzt, euch demnächst von einer großartigen Neuerung in den Bochumer Wohnheimen bzw. ihrer Umsetzung berichten zu können :-)


Apr 8 2012

Show must go on II

Und weiter geht’s:

Das 13. Bochumer Newcomer Festival steht vor der Tür und auch 2012 wird Diana Dörner (SWiB-Kulturreferentin 2011) ihre Erfahrung und ihre musikalische Kompetenz mit in die Arbeit der Jury einfließen lassen.

Die Vorrunden finden statt am:

2. Mai 2012 im KulturCafé (RUB) – 1. Vorrunde
3. Mai 2012 im KulturCafé (RUB) – 2. Vorrunde

Jeweils fünf Bands treten pro Abend auf und das Publikum entscheidet mit seinen Stimmen, welche 2 Bands pro Vorrunde ins Finale ziehen dürfen.

Das spannende Finale findet knapp drei Wochen später am

24. Mai 2012 im “riff” (Bermuda3Eck)

statt.

13. Bochumer Newcomer Festival - Logo

13. Bochumer Newcomer Festival


Mrz 28 2012

Show must go on

Nach wochenlangem Hin und Her ist es seit gestern auch offiziell soweit. Die Listen Nawi, Jusos, Gewi sowie einige offiziell als Kandidat/innen der Grünen Hochschulgruppe angetretenen Parlamentarier/innen übernehmen die Amtsgeschäfte der bisherigen AStA-Koalition aus Grüner Hochschulgruppe, Linker Liste, Alternativer Liste und uns – Schöner Wohnen in Bochum (SWiB). Wir sind überzeugt davon, dass wir in den Bereichen Kultur und Wohnen die Messlatte hochgehängt haben und wünschen dem neuen AStA viel Glück im Sinne der Studierendenschaft im kommenden Jahr.

Unser Dank geht an dieser Stelle an die Linke Liste, die alternative Liste und die ehemals vereinte Grüne Hochschulgruppe, mit denen wir in den letzten 4 Jahren viel und sehr gut zusammengearbeitet haben. Ausdrücklich bedanken möchten wir uns bei Laura Schlegel (Grüne Hochschulgruppe), die unglaublich viel Arbeit in den vergangenen AStA gesteckt hat und sehr vieles für die Studierendenschaft erreicht hat. Es war ein wirklich tolles AStA-Jahr!

Wie geht´s weiter?

Neben den laufenden Projekten (WHR, Downloadbeschränkung in Wohnheimen) gilt es nun im Studierendenparlament die Arbeit des neuen AStA mit zu überprüfen und über unsere Listenarbeit unsere Projekte fortzusetzen und voranzubringen. Wie in der Vergangenheit werden wir darauf acht geben und uns dafür einsetzen, dass die Aspekte Kultur und Leben in Bochum nicht zu kurz kommen.


Mrz 12 2012

…und weiter geht´s!

Neben den aktuellen Sondierungsgesprächen bleibt das Leben an der Universität und in den Wohnheimen nicht stehen. Eine während des Wahlkampfs von den Piraten gestellte  und von uns als sinnvoll angesehene Forderung wird derzeit von uns überprüft: die Begrenzung von 700 MB (an einem Tag) in ans ewt-Netz angeschlossenen Wohnheimen und die damit verbundene Sperrung des Internet-Accounts bei Überschreitung ist in Zeiten von Skype, Streaming und Open-Source-Freeware (z.B. Linux) tatsächlich nicht mehr zeitgemäß. “Für (Bewohner_Innen von Bochumer Studierendenwohnheimen besteht eine Download-Begrenzung von 700 MB/Tag. Wird diese überschritten, wird der Internet-Account gesperrt) Nun arbeiten wir derzeit daran, die technischen (Netz) und vertraglichen (Netzbetreiber + AKAFÖ) Lösungsmöglichkeiten abzuklopfen und eine erhöhte Down- und Uploadmenge zu ermöglichen.

Außerdem steht nach den erfolgreichen Kooperationsgesprächen im letzten Jahr der Besuch einer tunesischen studentischen Delegation ins Haus. Nach Möglichkeit soll diese Delegation auch die studentische Selbstverwaltung in Bochumer Wohnheimen kennenlernen und sich nach Wunsch auch mit Vertreterinnen und Vertretern hier vor Ort ausgetauschen. Update: Aufgrund von Problemen bei der Visumsbeschaffung der tunesischen Studierendendelegation wird sich der Besuch zeitich vermutlich ins nächste Semester verschieben.

Und auch bereits auf dem Schirm haben wir die Änderungen im Rundfunkstaatsvertrag, welcher sich in der Vergangenheit in Form der teilweise umstrittenen GEZ-Gebühr  bemerkbar gemacht hat. Da ab 2013 jeder einzelne Haushalt (ohne Überprüfung) zur Kasse gebeten wird, stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die neue Regelung auf die angebotenen Wohnheimplätze haben wird.


Mrz 6 2012

Und sonst so?

Unsere Listentreffen finden derzeit Donnerstags um 16 Uhr statt.

Wir treffen uns in der Regel am KulturCafé und besprechen dort oder in umgebenden Räumlichkeiten aktuelle Themen.


Mrz 6 2012

Hin und Her…

Als Info für alle, die unsere Arbeit unterstützen: Nachdem anfangs eine
Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit Grüner Hochschulgruppe und 
Linker Liste gefeiert wurde, gibt es einige Unklarheiten, die auch Einfluss 
auf die AStA-Bildung nehmen. 

Wir setzen uns mit diesen aktuellen Entwicklungen  kritisch und rational auseinander
und sind offen für Gespräche:
Um die  Situation aufzuklären und um einen weiterhin sozialen AStA zu ermöglichen,
 in dem unsere  Schwerpunkte Kultur und Wohnen unabhängig von einer eigenen
 direkten AStA-Beteiligung umgesetzt werden.

Jan 28 2012

300!

Das ist SWiB! 300 Stimmen bei sinkender Wahlbeteiligung. Für manche Peanuts, für uns ´ne schöne Sache.

Die genaue Aufteilung der Sitze:

Liste Stimmen (%) Stimmen (abs.) Parlamentssitze
GHG 24,93 1096 9
LiLi 24,07 1058 9
NaWi 19,24 846 7
Juso HSG 12,44 547 4
SWiB 6,82 300 2
RCDS 4,14 182 1
GeWi 3,78 166 1
RUB-Piraten 2,66 117 1
JuLis (Ex-LHG) 1,91 84 1

Historisch hierbei ist auf jeden Fall, dass die SWiB fünftstärkste Liste ist.

Ein riesig großer Dank geht an dieser Stelle an all diejenigen, die uns erneut das Vertrauen geschenkt haben, die wir mit Inhalten statt Süßigkeiten überzeugen konnten und die die Arbeit im vergangenen Jahr würdigen. Wir freuen uns riesig über eure Unterstützung und hoffen, die Erwartungen im kommenden Jahr erfüllen oder gar übertreffen zu können.

Dankbar und glücklich,

Eure SWiB!


Jan 27 2012

Endspurt!

Ab geht´s in die letzte Runde. Heute endet die Wahlwoche und somit besteht nur noch heute zwischen 9 und 16 Uhr die Chance, die eigene Stimme bei der Wahl zum Studierendenparlament abzugeben. Die Wahlbeteiligung liegt derzeit bei knapp 10%. Dabei reicht ein Gang in die fakultätszugehörige Cafete und innerhalb von 2 Minuten ist das Kreuzchen bei der favorisierten Liste bzw. Person gemacht. Es tut auch gar nicht weh!

Ob du uns wählst, sei dahin gestellt. Bewusst sein sollte aber: Bei einer so geringen Wahlbeteiligung ist jede Stimme um so gewichtiger! Falls du also deine Stimme noch nicht abgegeben hast, schließe dich dem exklusiven Kreis der wählenden Studierendenschaft an ;-)


Jan 19 2012

Warum SWiB auch 2012?!

2011 war ein vollgepacktes Jahr: Die Studiengebühren wurden abgeschafft, der erste Jahrgang ohne Wehrpflicht kam an die Uni und auch im AStA gab es im letzten Jahr viele Neuerungen und Projekte, die viel Energie gekostet haben. Neben unserem Rückblick, in dem wir versuchen unsere kleinen und großen Erfolge zusammenzufassen, richten wir nun den Blick nach vorne und zählen ein paar Dinge auf, in die wir im kommenden Jahr unser Herz und unsere Kraft investieren möchten.

Unsere beiden Kompetenzschwerpunkte Kultur & Wohnen stehen dabei natürlich an erster Stelle.

So möchten wir auf den im letzten Jahr erfolgreich etablierten Poetry Slams aufbauen und beispielsweise dem “Science Slam” (mindestens) eine Chance geben. (+Teepartys, Karaoke-Partys,…)

Das Uni-Sommerfest mit bis zu 40000 Gästen war in den letzten Jahren immer eine große Herausforderung. Und auch 2011 wurde trotz verschärfter Sicherheitsbestimmungen ein Fest veranstaltet, bei dem alle Fachschaften, die angefragt haben, untergebracht und versorgt werden konnten. Das soll auch für das diesjährige Sommerfest gewährleistet sein. Außerdem möchten wir wieder ein ebenso attraktives Angebot auf der AStA-Bühne bieten wie in den letzten Jahren mit Acts wie Mambo Kurt, Herr Paschulke, Selectamood und vielen anderen ausgezeichneten Bands.

Eine kleinere, aber nichtsdestotrotz sehr begehrte Bühne befindet sich im KulturCafé. Neben der Unterstützung von Institutionen wie dem von boSKop organisierten Bochumer Newcomer Festival (diesjährige Bewerbungsfrist: 11. Februar), möchten wir wie in der Vergangenheit dafür Sorge tragen, dass die Vielfalt an musikalischen Genres gewährleistet bleibt und erweitert wird. Als Beispiel und aus aktuellem Anlass sei an dieser Stelle auf der Metal-Konzert-Abend “Stand Your Ground (Hotline To Hell)” mit den Bands Tortur und DragYouDown am kommenden Samstag, den 28.01.2012 im AZ (hinter´m KulturCafé) empfohlen. Getränke sind günstig, der Eintritt ist frei :-)

Neben Stoner Rock, Hip Hop und Elektro-Punk gibt es noch viele Musikexperimente mit anderen Genres, die wir gerne auf die Bretter, die die Welt bedeuten, bringen möchten.

Die Interessenvertretung der Bochumer Wohnheime – die Wohnheimrunde (WHR) – wurde im Jahr 2006 von uns initiert und es freut uns sehr, zu beobachten, wie gut die unterschiedlichsten WohnheimvertreterInnen zusammen arbeiten, sich gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite stehen und es schaffen, den Grundgedanken des Miteinander an die jeweils nächste Generation weiterzugeben. Natürlich werden wir wie in den letzten Jahren darauf bestehen, dass die finanzielle Unterstützung gesichert bleibt und dass die Wohnheime im AStA eine zuverlässige Anlaufstelle haben.

Die Anfang dieses Jahres eingerichtete Projektstelle für die Beratung in Wohnungsfragen soll die Wohn- und Lebenssituation auf und neben dem Campus zusätzlich verbessern.

Und als zentralen Grundsatz möchten wir gerne allen Menschen an der Uni unter die Arme greifen, die Lust haben, das Studieren und Leben an der Uni bunter zu gestalten. Wir haben vor bald 6 Jahren als kleine Wohnheimliste mit lediglich 6 Kandis angefangen und haben trotz des stetigen Zuwachses und den Erfolgen in den letzten Jahren nicht vergessen, wie schwer es gerade zu Beginn ist, einen Anfang zu finden und gute Ideen umzusetzen. Ganz unabhängig vom Ergebnis dieser StuPa-Wahl: Wer Lust hat, kulturell und/oder sozial aktiv zu werden, kann sich immer an uns wenden und wir vermitteln an aktive studentische Initiativen (wie den SKF, CT – das radio, MegaFON,…) oder helfen direkt dabei,den Anfang zu machen und etwas aufzubauen.

Wir ihr seht: Wir sind noch nicht müde, freuen uns auf die Herausforderungen in der Zukunft und möchten auch 2012 mit unserer Erfahrung und unserem Fleiß zu einem angenehmeren Leben auf und neben dem Campus der Ruhr-Universität Bochum beitragen. Und wir freuen uns über alle, die unsere Ansichten teilen, uns in jeglicher Form unterstützen und uns somit motivieren, durchzuhalten und immer weiter zu gehen!